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Nordfrieslandlexikon
Wilhelminenkoog

Wilhelminenkoog Der gut 280 Hektar große Anwachs in der Bucht zwischen Grothusenkoog und Ehster Koog verlockte 1821 zur Landgewinnung, erwies sich jedoch bald als ziemlich wertlos. Die Rechnung bezahlte der dänische König Friedrich VI. (1768–1839), auf dessen Veranlassung der Koog bedeicht und nach seiner zweiten Tochter auch benannt wurde. Es gelang ihm in der Folge nicht, die 22 Parzellen Land zu einem angemessenen Preis zu verkaufen, der Boden war zu sandig. 1854 wurde der Wilhelminenkoog mit seinem 2,7 Kilometer langen Deich dem Kirchspiel Tating zugeschlagen.

Kunz/Panten 1999.