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Nordfrieslandlexikon
Risummooringer Kornkoog

Risummooringer Kornkoog Das rund 1.830 Hektar große Risummoor zwischen Niebüll, Risum und Lindholm ragt als nacheiszeitliche Sanderinsel um etwa zwei Meter über seine Umgebung hinaus und erlaubte deshalb eine frühe Besiedlung. Der Name geht auf ein Hochmoor zurück. Erst mit Ausgang des Mittelalters und lange nach der Umwandlung des Moores in Ackerland entstand der Name Kornkoog. 1580 wurde er mit einem rund acht Kilometer langen Deich geschützt. Die Besiedlung des Kooges lässt noch deutlich die Gestalt der früheren Insel erkennen. Die Häuser hatte man fast ausschließlich auf dem Randdeich errichtet. Mitten im Koog liegen nur wenige Gehöfte.

Kunz/Panten 1999.