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Nordfrieslandlexikon
Katinger Watt

Katinger Watt Mit dem Eidersperrwerk wurde 1967–73 auch das rund 1.300 Hektar große Katinger Watt, ein Teil der Eidermündung, eingedeicht. Es entwickelte sich ein Naturraum aus Feuchtwiesen, Tümpeln, Grünland und rund 350 Hektar Wald. 1989 wurde die Grüne Insel mit Eiderwatt, ein 1.000 Hektar großer Teil des Gebiets, zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Grünland wird naturschonend bewirtschaftet und erst nach der Brutzeit der Vögel gemäht. Vor allem Nonnengänse überwintern hier. Für Naturfreunde wurde im anerkannten Naturerlebnisraum ein Beobachtungsturm errichtet.

Kunz/Panten 1999, Panten/Porada/Steensen 2013, Reiss 2015.