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Nordfrieslandlexikon
Brunottenkoog

Brunottenkoog (fries.: Bruunodenkuuch) In der Bucht zwischen der Nordostecke des Wiedingharder Alten Kooges und Ruttebüll war es zu einem ziemlichen Landanwachs gekommen. Nach vielen vergeblichen Versuchen ab 1600 gelang 1618 die Durchdeichung des „Brunsodder“ Tiefs und damit die Gewinnung des ehemals Brunsodderkoog genannten Gebiets. Der Name bedeutet „Vorsprung, Landzunge des Brun“. Der Deich mit einer Länge von rund 2,5 Kilometern schützt ein Gebiet von etwa 370 Hektar.

Kunz/Panten 1999, Volquardsen 1965a.