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Nordfrieslandlexikon
Fahretofter Köge

Fahretofter Köge (fries.: Foortufter Norderkuuch, Foortufter Sööderkuuch) Durch den Bau des Bottschlotter Dammes und des Holländerdeichs war die Hallig Fahretoft 1638 landfest geworden. 1686 erhöhte man im besonders gefährdeten Westen den alten Sommerdeich zum Seedeich. 1690 wurde auch die Nordstrecke zwischen Broderswarft und Niehörn am Maasbüller Moordeich fertiggestellt. Trotz seiner Unterteilung durch den Holländerdeich in einen Norder- und einen Süderkoog bewahrte der rund 670 Hektar große Fahretofter Koog stets seine Einheit. 1988 wurde als Küstenschutzmaßnahme die kleine Bucht zwischen Osewoldter und Hauke-Haien-Koog bedeicht, wodurch die Fahretofter noch einen Westerkoog mit Speicherbecken erhielten.

Kunz/Panten 1999.