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Nordfrieslandlexikon
Porrenkoog

Porrenkoog (goes.: Porekuuch) Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde auf der nördlichen Seite der Husumer Au der Nordhusumer Koog gewonnen. Später bürgerte sich die Bezeichnung Porrenkoog (= „Krabbenkoog“) ein. Sie weist darauf hin, dass sich in dem rund 260 Hektar großen Koog die Husumer Bevölkerung mit Krabben versorgt hat. Da der etwa 4,5 Kilometer lange Deich lange Zeit nicht die notwendige Pflege erhielt, kam es immer wieder zu Deichbrüchen und Überschwemmungen tiefer liegender Wohnsiedlungen. Ein über 150 Hektar großes Areal unter der Bezeichnung „Dockkoog und Porrenkoog“ wurde als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Kunz/Panten 1999, Wohlenberg 1991.