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Nordfrieslandlexikon
Osterfelder Koog

Osterfelder Koog Nach der Sturmflut von 1362 drang das Meer wieder weiter in die Eiderniederung vor und verschob die Tidegrenze flussaufwärts. Dadurch konnte sich zwischen den Flussbetten von Eider und Treene zunehmend Klei ablagern. Etwa ab 1460 wurden in diesem Gebiet in knapp einem Jahrhundert in schneller Folge mehrere Köge eingedeicht, darunter um 1463 auch der Osterfelder Koog. Ein rund drei Kilometer langer Deich schützte ein Gebiet von gut 450 Hektar.

Kunz/Panten 1999.