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Nordfrieslandlexikon
Juliane-Marien-Koog

Juliane-Marien-Koog (fries.: Juuljåånen-Mariien-Kuuch) Der weit nach Westen vorspringende Dagebüller Koog wirkte wie eine überdimensionale Lahnung. So bildete sich im 18. Jahrhundert auf beiden Seiten großer Anwachs. Das Vorland an seiner Südflanke wurde 1778 bedeicht und nach der Gemahlin des dänischen Königs Friedrich V. (1723–1766) benannt. Ein über zwei Kilometer langer Deich schützte fortan eine Fläche von rund 330 Hektar. Der Koog war bis 1978 selbstständige Gemeinde im Amt Bökingharde und wurde dann nach Dagebüll eingemeindet.

Kraft 1978, Kunz/Panten 1999.