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Nordfrieslandlexikon
Drandersumkoog

Drandersumkoog Zwischen Reimersbude und Koldenbüttel sorgten Hever und Eider für eine starke Verlandung. Die inselartige Landschaft von knapp 800 Hektar wuchs auf diese Weise um 1400 schnell zusammen. Zwar gab es einst die fünf selbstständigen Köge Baden-, Büttel-, Drandersum-, Wallsbüller und Westerbüllkoog, doch sind ihre genauen Formen im Gelände nicht mehr zu identifizieren. Auch von den über elf Deichkilometern sind nur noch spärliche Reste vorhanden. Den rund 170 Hektar großen Drandersumkoog schützte ein etwa ein Kilometer langer Deich.

Kunz/Panten 1999, Panten/Porada/Steensen 2013.